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Donau Logbuch XIII - Schlögen bis Aschach

Hinter der Schlinge

02.08.2021

Datum

Schlögen bis Aschach

Abschnitt

3:13 h

Reisezeit

2:25 h

Motorstunden

28,6 km - 2 Schleusen

Distanz

Ja es geht wieder los. Heute mal begleitet von meiner Schwester Marline und meinem Neffen Jonas werfen wir um 10:12 Uhr endlich wieder die Leinen los. Angereist sind wir bereits gestern, um das SUP und die Räder wieder an Bord zu verstauen, Wasser und Lebensmittel zu bunkern und das Boot gründlich zu reinigen. Der Dieseltank und die Batterien sind voll, wir haben bezahlt und uns verabschiedet. Einer Weiterfahrt steht also nichts mehr im Wege und wir können endlich rausfinden, was es hinter der Schlögener Donauschlinge zu entdecken gibt.

 

Geplant ist heute eine kurze Etappe mit einer Schleuse nach Marbach. Den optionalen Stop bei km 2189 (linkes Ufer) lassen wir ausfallen, wir haben von dem Wirtshaus nur gutes gehört aber vom gestrigen Abend noch genug leckere Pizza für den heutigen Tag übrig.

Die Fahrt verläuft recht ereignislos und auch die Schleusung gelingt einwandfrei mit wie gewohnt freundlichem Kontakt und ohne Wartezeit. 

Die Landschaft zwischen Schlögen und Linz ist natürlich schön und man kann allerhand Schwäne und andere Schwimmvögel, Bäume und Berge bestaunen. Bei herrlichem Wetter könnte die Fahrt ruhig länger dauern aber schon gegen 12:45 Uhr machen wir am Gemeindeanlieger Aschach fest.

 

Ein sensationell beschauliches Örtchen mit schöner Promenade, netten lokalen und allerhand Skulpturen lädt zum Speißen und flanieren ein. Leider liegt der Anleger direkt im Strom und so beschließen wir nachmittags die Seite zu wechseln um im Hafen Kachlet die Nacht zu verbringen. Gerade mit Besuchern bevorzuge ich ruhige Plätze um Erschöpfung und Seekrankheit vorzubeugen und erstmal die Magie des Bootfahrens zu vermitteln, bevor man zu den unruhigen Nächten kommt. Rückblickend ist meine neue Crew jedoch absolut Bootsfest und bedarf keiner Schonbehandlung.

Ein paar Lichtpunkte unserer Etappe

Während Jonas an 30m Leine angebunden das Standup-Board im Hafen probiert bekomme ich noch Besuch von Gerhard. Gerhard arbeitet in der Schleuse, hat mich durchkommen sehen und direkt kontaktiert. Wie sich zeigen wird, ist er der erste von sehr vielen gastfreundlichen Österreichern, die uns besuchen werden und uns mit Bier, Wein und Likören bis Ungarn versorgen. Ich habe bisher in keinem Land so eine Kontaktfreudigkeit, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft erfahren wie auf der Etappe durch Österreich. Ich bin wirklich froh die Reise öffentlich gemacht zu haben, denn dadurch erst trifft man all diese tollen Menschen, die die Reise nicht nur versüßen, sondern Sie durch Tipps, Hilfe und Tat wirklich vereinfachen und unvergesslich machen. Vielen Dank für deinen Besuch Gerhard.

Wir haben den Abend schließlich gemütlich bei einem Picknick im Hafen ausklingen lassen und uns ständig über den Geruch von Hundefutter gewundert, welches -wie wir später rausgefunden haben- nebenan produziert wird. Ansonsten ein schöner, ruhig gelegener Hafen mit angeschlossenem Campingplatz.


Alles in allem ein toller Etappen-Auftakt der auf jeden Fall Freude auf mehr macht.

Marcel Friedmann

– Der Wasserwanderer –

Wenn das was du machst keinen Spaß macht,

dann machst du es falsch.

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